WOCHEN GELEBTER DEMOKRATIE 2014

Veranstaltungsreihe des Netzwerkes beleuchtet in diesem Jahr Aspekte der ZIVILCOURAGE

In drei Veranstaltungen sowie einer Interview- und Vortragsreihe im Offenen Kanal Dessau spürt das Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE in der vom Lokalen Aktionsplan für Demokratie und Toleranz geförderten 2014-Ausgabe des etablierten Formats  WOCHEN  GELEBTER DEMOKRATIE (mehr dazu hier…) und (hier…), für das in diesem Jahr Oberbürgermeister Peter Kuras die Schirmherrschaft übernommen hat, unterschiedlichen Aspekten von Zivilcourage nach und spannt dabei methodisch einen breiten Bogen – von Zeitzeugengesprächen über praktische Übungen in Kleingruppen bis hin zu Podiums- und Plenumsdiskussionen.

Fünfundzwanzig Jahre ist es her, dass sich Menschen in Dessau-Roßlau ein Herz nahmen und gemeinsam mit Worten und Taten gegen Ungerechtigkeit, Bevormundung und Freiheitseinschränkung vorgingen. Diesem Bürgermut, dieser Zivilcourage damals und ihren Akteuren geben wir in unserer ersten Veranstaltung Raum. Dabei vermitteln vor allem die Zeitzeugen was es heißt, Gesicht zu zeigen und gesellschaftliche Missstände durch beherztes Auftreten zu ändern. Mehr über diese Veranstaltung mit dem Titel ZIVILCOURAGE –  DIE FRIEDLICHE REVOLUTION IN DESSAU UND ROSSLAU, die am 22. Oktober 2014 von 18:30 bis 21:30 Uhr in der St. Johanniskirche Dessau stattfindet, erfahren Sie (hier…).


Demonstration am 27. Oktober 1989 vor dem Dessauer Rathaus unter dem Spruchband “Demokratie jetzt oder nie”. Foto: Bernd Helbig

Es gibt auch heute Situationen, in denen wir als Betroffene, Beobachtende oder Beteiligte unversehens mit Übergriffen, verbalen Attacken oder Gewalt konfrontiert sind. Flüchten oder Standhalten, Eingreifen oder Wegschauen – wie agieren und reagieren? Um diese Fragen, um Antworten und vor allem Übungen geht es im zweiten Teil unserer Veranstaltungsreihe ZIVILCOURAGE IN DER PRAXIS. Es wird mehrere Angebote dazu geben, weitere Informationen dazu erhalten Sie im Anfang Oktober erscheinenden Programmheft, über die Presse oder auf dieser WEB–Site.

Ist heutzutage überhaupt noch gesellschaftliche Zivilcourage nötig oder wird sie durch bürgerschaftliches Engagement abgelöst? Wohin müssen wir heute schauen, wenn wir erfahren wollen, wo unsere Zivilcourage gefragt ist? Den Fragen nach den PERSPEKTIVEN VON ZIVILCOURAGE stellt sich das Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE auf ihrer jährlichen Netzwerkkonferenz, die als dritte Veranstaltung im November 2014 den Bogen schließt.



Die WOCHEN GELEBTER DEMOKRATIE 2014 werden durch ein umfangreichreiches Programm des Offenen Kanals Dessau begleitet, der auch Träger dieses Projektes  ist. Der Offene Kanal bietet in Dessau-Roßlau Einzelpersonen, Vereinen und  Initiativen die Möglichkeit, sich mit selbstbestimmten Inhalten an die Öffentlichkeit zu wenden. Der Bürgersender ist Ort lokaler Kommunikation und Partner bürgerschaftlichen Engagements. Die Sendereihe des OK Dessau beginnt am 29. September 2014 mit drei Interviews mit den lokalen Zeitzeugen und zivilcouragierten Bürgern Dr. Jürgen Neubert, dem ersten frei gewählten Oberbürgermeister Dessaus, Dr. Alfred Radeloff, damaliger Kreisoberpfarrer im Kirchenkreis Dessau und Lothar Ehm, Initiator der Vernichtung der Kampfgruppenwaffen und der daraus gegossenen Friedensglocke in der Zeit der Wende. Ab dem 3. November werden zwei Aufzeichnungen von Veranstaltungen zur Gedenkkultur ausgestrahlt, eine von der Stiftung Bauhaus Dessau und eine vom Netzwerk GELEBTE DEMOKTRATIE in Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Anhalt. Mitte November wird dann die Aufzeichnung der ersten Veranstaltung am 22. Oktober 2014, ZIVILCOURAGE –  DIE FRIEDLICHE REVOLUTION IN DESSAU UND ROSSLAU vom OK Dessau ausgestrahlt. Mehr zu dieser Sendereihe erfahren Sie (hier…).

Infos / Kontakt:

Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE
Steffen Andersch
mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
tel. / fax: 0340 – 26 60 21 3
facebook: https://www.facebook.com/gelebtedemokratie

 
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