„Und ich denke, diese Stadt verträgt Experimente.“

Dokumentation zum Bürger_innenengament in Dessau-Roßlau erschienen

Die maßgeblich vom Lokalen Aktionsplan für Demokratie und Toleranz mitgetragene WOCHE GELEBTER DEMOKRATIE ist nun Geschichte (mehr dazu hier...). Doch vorbei ist damit noch längst nicht alles: Ganz im Gegenteil. Gerade die vorliegende Zusammenfassung beweist eindrucksvoll, dass die vom Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE unterstützten und angestoßenen Prozesse auf der Agenda der demokratischen Stadtgesellschaft auch weiterhin einen hohen Stellenwert einnehmen werden. Die 24seitige und bebilderte Dokumentation erfasst dabei vor allem die Ergebnisse der Netzwerkkonferenz vom 23. November 2011 im Dessauer Gemeinde- und Diakoniezentrum. Die Tagung fungierte als Höhepunkt der gesamten WOCHE, in der die Debatten aus den vorangestellten Einzelveranstaltungen in eine eher praxis- und zielorientierte Phase überführt werden konnten.  

Dabei war es alles andere als klar, dass mit dem Format am Ende fast 200 Gäste erreicht werden konnten, die sich abseits einer Dienstleistungsmentalität proaktiv in Diskussionen einbringen, Ideen entwickeln und auch vor konkreten Verantwortungsübernahmen nicht zurückschrecken. Es gab die Bedenkenträger_innen im Vorfeld und noch kurz vor dem Startschuss stellten nicht wenige die Frage: Was soll denn eine solche WOCHE eigentlich bringen? Selbst im engsten Organisationskreis herrschte die Unsicherheit, ob mit dem Programm der Zeitgeist getroffen wird, ob die Reihe Themen besetzt, die ankommen und angenommen werden.

Ein Destillat aus allen Gesprächsrunden und Workshops zeigt jedoch, dass das Netzwerk so daneben nicht lag: Die Stadt ist kein beteiligungsorientiertes Entwicklungsland, aber auch kein Leuchtturm auf der Partizipationslandkarte dieser Republik. Die WOCHE GELEBTER DEMOKRATIE hat genau an dieser - zugleich ambivalenten wie zutreffenden Beschreibung - angesetzt.

Jetzt kommt es darauf an, den Schwung und die Dynamik mitzunehmen, auch und gerade in das Jahr 2012.

Auf diesem Weg wird es Entmutigungen, Kommunikationspannen und atmosphärische Störungen geben, aber eben auch Phasen des ideellen Überschusses und der engagierten Veränderungsprozesse.

Denn eins ist sicher: Keine Beteiligung ohne GELEBTE DEMOKRATIE. 

Hier steht Ihnen die Dokumentation im PDF-Format zur Verfügung (download hier...).







Infos Kontakt:

Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE
NETZWERKGRUPPE
Steffen Andersch
c/o Alternatives Jugendzentrum e. V.
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
tel./fax: 0340 – 26 60 21 3
web: www.gelebtedemokratie.de
  

 
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