VIELFALT IST BUNT: Druckfrische Broschüre gewährt tiefe Einblicke in den Lokalen Aktionsplan der Stadt Dessau-Roßlau

Publikation zieht nach 3 Jahren Förderung Bilanz und benennt Herausforderungen für die Zukunft


Ist die Zeit reif, um sich gegenseitig auf die Schultern zu klopfen und die eigenen Erfolge zu genießen? JA und NEIN, kann eine salomonische  Antwort wohl nur lauten. Am 08. Juli 2007 startete der Lokale Aktionsplan für Demokratie und Toleranz (LAP) in Dessau-Roßlau. Seitdem ist in der Doppelstadt nicht nur viel Wasser die Elbe und die Mulde hinuntergelaufen, sondern der LAP hat viele Projekte auf den Weg gebracht, die bei den Menschen im Kopf und im Herz wirklich etwas verändert haben, Impulse für ein demokratischeres Gemeinwesen inklusive.

Wenn nach über drei Jahren Laufzeit und kurz vor dem Ende der 1. Förderperiode eine Zwischenbilanz gezogen wird, geht das nicht ohne eine Würdigung der engagierten Vereine und Initiativen: Denn die machen den Aktionsplan aus. Ob die Skater mit ihrem Board unter dem Arm, das breit aufgestellte Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE oder die Kids, die nach dem Vorbild der Kinderreporter den Eliten dieser Stadt unbequeme Fragen stellen: All diese Geschichten werden in der Broschüre erzählt.



Der Aktionsplan der Stadt Dessau-Roßlau hat bislang 56 Einzelmaßnahmen, davon 19 Integrierte Projekte und 37 Mikroprojekte, mit einem Gesamtbudget von 389.000 Euro unterstützt. Mit allen Projekten zusammen erreichten die Träger 27.500 Menschen, was einem Teilnehmerdurchschnitt von 490 pro Einzelmaßnahme entspricht.

Diese Zahlen sind imposant. Doch es geht um mehr als eine Quantifizierung der Fakten. Eine Analyse die Defizite und Herausforderungen ausspart ist nicht nur schönfärberisch, sondern fatal. In einem selbstkritischen und reflexiven Ansatz werden deshalb Fragen gestellt und Erfolgs- und Evaluationsindikatoren auf ihren Realitätsgehalt angeklopft. Hat der LAP seine selbstgesteckten Ziele erreicht und wenn nicht, welche Faktoren sind dafür verantwortlich? Ist die Gesamtstrategie aufgegangen und wurden alle Handlungsfelder gleichermaßen berührt? Haben die Einzelprojekte dazu beigetragen, Veränderungsprozesse in der Stadtgesellschaft anzustoßen, sind sie mithin bei den Menschen angekommen? Welche nachhaltigen Perspektiven in der Präventionsarbeit wurden entwickelt und welche Elemente der Verstetigung von gewachsenen Strukturen und erprobten Modellen sind zu konstatieren? 

Neben den exemplarischen Projektberichten finden Sie in unserer Broschüre erstmals eine Überblicksdarstellung aller bislang umgesetzten und geförderten Maßnahmen. Nicht zu vergessen die individuellen Statements, in dem Projektträger und Programmbeteiligte zu Wort kommen

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und verbleiben mit einem Hoffnungsdreiklang: AKTIVIEREN, MOTIVIEREN und BESTÄRKEN.

Die 84seitige Broschüre steht zum Herunterladen bereit (download hier...) und kann kostenfrei bei der Koordinierungsstelle des Lokalen Aktionsplanes geordert werden (Bestellformular hier…).






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