:::Update::: TAGE GELEBTER DEMOKRATIE 2012

Veranstaltungsreihe zu Alltagsrassismus, Willkommenskultur und mehr Bürgerbeteiligung setzt ab 12. November 2012 Impulse für eine offene Diskussion in Dessau-Roßlau

Schon wie beim Vorgängerformat in 2011 (mehr dazu hier...) ist der Name auch diesmal Programm: Die vom Lokalen Aktionsplan geförderten TAGE GELEBTER DEMOKRATIE bieten vielfältige Möglichkeiten, über das Zusammenleben in unserem demokratischen Gemeinwesen im konstituierenden Dreieck Politik-Verwaltung-Zivilgesellschaft nachzudenken und dazu neue Ideen zu entwickeln. In diesem lebendigen Mix aus fachlich fundierten Informationen, anregenden Impulsen und einem offenen Austausch geht es darum, den Dialog zwischen den unterschiedlichen Akteur_innen mit ihren verschiedenen Lebensentwürfen voranzubringen, denn einen Masterplan für ergebnisorientierte Beteiligung gibt es eben so wenig, wie den Königsweg bei der Zurückdrängung von Alltagsrassismus oder die Erfolgsformel für eine gelingende Willkommenskultur.

Die Auftaktveranstaltung mit dem Titel „Panikmache oder Gefahr? Alltagsrassismus: Stand und Perspektiven in Dessau-Roßlau.“ am 12. November 2012 befasst sich demnach mit den Phänomenen von Diskriminierungs- und Ausgrenzungsmechanismen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, was Alltagsrassismus überhaupt ist, wie er sich zeigt und wie man ihm begegnen kann – ohne in Panikmache zu verfallen.

Am 26. November 2012 steht zur jährlichen Konferenz des Netzwerkes die Debatte um die Ausprägung einer Willkommenskultur auf der Agenda. Im Rahmen der Podiums- und Plenumsdiskussion „Weltoffenheit – mehr als ein Standortfaktor? Perspektiven für Dessau-Roßlau.“ kommen dabei namhafte Vertreter aus der Wirtschaft, der Zivilgesellschaft und dem Kultursektor gemeinsam mit Ihnen als unseren Gästen ins Gespräch. Abgerundet wird das Konferenzprogramm durch drei thematische Workshops: „Demokratie braucht Weltoffenheit“, „Demokratie braucht Nachhaltigkeit“ und „Demokratie braucht Öffentlichkeit“.



Den Abschluss der Reihe bildet die Veranstaltung „Schein oder Sein? Wege zu einer Bürgerbeteiligung auf Augenhöhe in Dessau-Roßlau.“ am 10. Dezember 2012. An diesem Tag dreht sich alles um den Trialog zwischen Politik, Verwaltung und zivilgesellschaftlichen Initiativen. Ziel dieser Debatte ist es, anhand von Beispielen eine Standortbestimmung von Bürgerbeteiligung in Dessau-Roßlau vorzunehmen und zu diskutieren. Insbesondere freuen wir uns, den Oberbürgermeister von Jena, Dr. Albrecht Schröter, begrüßen zu können. Er steht für eine gelebte Vision von Bürgerbeteiligung und bringt als Impulsgeber eines Fachvortrages und als Podiumsteilnehmer seine vielfältigen Erfahrungen eines offenen Dialoges in Jena ein. Die anschließende Plenumsdiskussion erweitert den Gesichtskreis und trägt dazu bei, künftige  Herausforderungen für unsere Doppelstadt zu skizzieren.



Die Idee zur Veranstaltungsreihe TAGE GELEBTER DEMOKRATIE entstand unter Mitwirkung etlicher Engagierter aus Bürgerschaft, Verwaltung und Kommunalpolitik im Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE und deren Projektgruppe DEMOKRATISCHE DEBATTE. Die TAGE GELEBTER DEMOKRATIE werden gefördert durch den Lokalen Aktionsplan für Demokratie und Toleranz der Stadt Dessau-Roßlau.

SERVICE

Hier finden Sie die das Programmheft zur Reihe mit allen Detailinformationen zu den einzelnen Veranstaltungen (download hier...).




Die Programmhefte können Sie zur Multiplikation in Ihrem Umfeld bestellen (Formular hier...).

ANMELDUNG

Zur Teilnahme an der Netzwerkkonferenz am 26. November 2012 ist eine Anmeldung erforderlich. Bitte verwenden Sie dazu das Anmeldeformular (hier Herunterladen...).

VERANSTALTUNGSHINWEISE

Fahrkosten und Verpflegung
Zu allen Veranstaltungen wird ein Imbiss (kaltes Bufett, alkoholfreie Getränke) gereicht. Fahrtkosten können nicht ersetzt werden.

Kosten
Der Besuch der Veranstaltungen ist kostenfrei.

Veranstaltungsort
Alle Veranstaltungen finden im Gemeinde- und Diakoniezentrum St. Georg (Georgenstraße 15, 06844 Dessau-Roßlau) statt.

Vorbehalt der Veranstalter
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu den Veranstaltungen zu verwehren oder sie von diesen auszuschließen.

KONTAKT & INFORMATIONEN

Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE
Steffen Andersch
tel./fax: 0340 – 26 60 21 3
mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
web: www.gelebtedemokratie.de

 
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